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Ausbildungsgruppe

Der Gesamtaufbau aller Module dieser Aus- u. Weiterbildungsgruppe ist eingebettet in ein entwicklungsdynamisches Grundmodell. Wir beginnen auf der frühkindlichen Ebene und wachsen über tradierte familiäre Regeln und Rollen hin in ein verantwortungsbewusstes, autonomes Ich. Auf dieser Grundlage enthüllen sich uns die Sinnfragen und der Ruf nach der Bestimmung unseres Lebens.

Dem folgen die Methoden des systemischen Aufstellens, welche wir nun gemeinsam erfahren und üben können. Durch Körpersymptom- Primär- Familien- Berufs- Sinnbildaufstellungen und über weiterführende Tiefenprozessarbeit, wird uns die Heilkraft ursprünglicher Werte offenbar.

Die 9 Module bilden zusammen mit zusätzlichen Selbsterfahrungs- Supervisions- und Peergruppeneinheiten einen gültig abgeschlossenen Ausbildungslehrgang.

Zielgruppe

Jene, die in ärztlichen, therapeutischen, beratenden oder pädagogischen Berufen tätig sind bzw. sich in Ausbildung befinden, oder einfach nur dazu lernen wollen.

Ausbildungsgruppe September 2019 – Januar 2021

Kosten: € 350,- pro Wochenende. (Lt. & 6 ABS. 1 Z 19 USTG ist die Ausbildung von der UST befreit.)

Termine:

Die Gruppe findet in der Zeit von Mai 2019 – September 2020 jeden 2. Monat am Samstag und Sonntag von 8.30 bis ca. 18.30 Uhr statt.


28./29.09.2019
16./17.11.2019
25./26.01.2020

28./29.03.2020
16./17.05.2020
25./26. 07.2020


26./27.09.2020
28./29.11.2020
30./31.01.2021

                                 

A) Regressive Therapie (wo komme ich her?)

1. Leb. Jahr

  • Perinatale Therapie (kurz vor- während- u. nach der Geburt)
  • gezieltes Rebirthing (wo? wann? wie? Gefahren! wann nicht?)
  • Körperbefriedende und im Körper heimisch machende Techniken
  • Archaische Aufstellungsskizzen

2. Leb. Jahr

  • Narzistische Heilsymbiose (wie und wann in die nachholende Verschmelzung gehen zwischen Mutter und Kind? Wie und wann herausführen?)
  • Strukturaufbau und Stärkung emotional fehlender Grenzen
  • Schutz finden
  • Gesunde Differenzierung im Fühlen

3. -5. Leb. Jahr

  • Aufdecken neurotischer Symptomsprachen
  • Herausarbeiten der traumatisch verdrängten Primärgefühle (wie diese zur rechten Person in zeitgemäße Beziehung bringen?)
  • Impuls – Emotion – Bild – Symbol und Begriff
  • im Fragealter
  • Trotz und Ichstärke
  • das Über- oder Elternich
  • Abwehrmechanismen und Arten der Gefühle

7. -12. Leb. Jahr

  • Einführung in die systemische Therapie:
  • Rekonstruktion und Stellen der Ursprungsfamilie (Großeltern, Eltern Geschwister etc.)
  • Sanftes oder provokatives Erstgespräch?
  • Fragen, Bestimmen der Stellvertreter, Aufstellen, Lösen, Abbrechen
  • Skriptanalyse: wie und in welchem Kontext bilden Lieblingsmärchen – Romane – Filme unser Schicksal ab?
  • Pubertäre Rebellion und Jugendgruppen:
  • vom Rollen-Ich zum „Reifen Ich (12. -18. Leb. Jahr)

B) Progressive Therapie (wo gehe ich hin?)

Dem Sog des Kleinbleibenwollens widerstehen. Provokatives Gegensteuern ins Erwachen und Erwachsenwerden. Sein Tun und Lassen verantworten und die Folgen tragen. Folgen, oder „voll – gehen“? Das erwachsene Ich und das Kind Ich.

Stellen von Gegenwartssystemen:

Systemisches Erwachsenwerden durch Stellen von Gegenwartssystemen zwischen Mann und Frau, Eltern und Kind, Ex- u. jetzigem Partner und außerfamiliären Systemen (wie Religion, Politik, Beruf).

Stellen von Interkulturellen Systemen:

Wie werden bikulturelle Paar- oder Eltern- Kind- Beziehungen gestellt? Wie sehr können sie von traditionell zwingenden Rollen und deren interkultureller Konfusion in eine neue postkonventionelle Ich- Freiheit kommen, welche weder abschneidet noch kolonialisiert, sondern, der Wurzeln innebleibend, diesen gemeinsam entwächst?

Stellen von Sinn- und UR-Bildern:

Aufstellungen, welche über das nur Persönliche und Familiäre hinausdeuten.
Die in der Midlife-Krise (35.-40. Leb. Jahr) brennenden Fragen nach Identität (wer bin ich?), nach existentiellem Sinn (wofür?), kommen hier mit der Seele in Berührung- dem Lächeln welches um den Abschied weiß und um den Grund.
Die Fragen der Alten und des Alters, unsere religiöse- künstlerische- kulturelle Natur, oder auch die ganz einfache, welche dürstet nach mehr, sie finden hier über die Methode des Aufstellens neue Antwort und ein neues gemeinsames
Schaubewußtsein.

C) Miteinander Aufstellen lernen

Wie prägt die Weltanschauung des Leiters die Arbeit? Welche Haltung nimmt er dabei ein? Was tue ich, wenn es mir zu steil wird? Meine Verantwortung dem Klienten gegenüber. Wie gebe ich ihm Schutz? Meine Verantwortung als Leiter. Das Wahrnehmen meiner Baustellen: Eigentherapie, Supervision.
Einführung in die Elemente, Regeln und in die Kunst des Tuns und des Wartens beim Aufstellen.

Grundbegriffe der Intervention: Stellungsarbeit, Prozßarbeit, die horizontale und vertikale Entwicklungsdimension bei Aufstellungen.
Arten der Gefühle, Stärkung der Ahnenreihe, Verschiebungen (einfache, doppelte) nach B.Hellinger. Test, Musterunterbrechung, Rückgaberitual, Arten der systemischen Wahrnehmung nach M.V. v. Kibed.
Von der „phänomenologischen Wahrnehmung“ zur „Bewegung der Seele und des Geistes“.
Respektloses Aufstellen und Folgen für den Leiter und die Klienten.

D) Tiefenprozessarbeit (erfahren und üben)

Primärgefühle kommen unerwartet (A. Janov). Man kann sie nicht inszenieren. Sie sind hellwach, brandneu und zugewandt. Und sie verändern uns!
Ich verbinde ihre Schubkraft mit hypnotherapeutischen Metaphern
(M. Erickson) und bereite damit neue Lösungen vor.
Abgrenzung von frühkindlicher Verschmelzung mit dem Täter oder mit dem Fehlenden geschieht durch selbst entwickelte Techniken.
Befreiung verdrängter Wut im Opfer-Täter-Ausgleich, innere Kindarbeit und letztlich, das unbeugsame im Angesicht einander gegenüberstehende „Es ist wie es ist!“

  • Der Kurs findet in 9 aufeinander aufbauenden Modulen statt und kann nur als Ganzes belegt werden.
  • Bitte den Kursbeitrag von € 350,– (Lt. & 6 ABS. 1 Z 19 USTG ist die Ausbildung von der UST befreit.) rechtzeitig zum jeweiligen Seminarbeginn überweisen.
  • Bei Nichterscheinen, entschuldigt oder unentschuldigt, übernimmt der Teilnehmer die halbe Kursgebühr (pro Wochenende € 175,–)
  • Für Ihr Tun und Lassen in der Gruppe übernehmen Sie selbst die volle Verantwortung.

  • Datumsformat:TT Punkt MM Punkt JJJJ
  • Bedingungen
    • Der Kurs findet in 9 aufeinander aufbauenden Modulen statt und kann nur als Ganzes belegt werden.
    • Bitte den Kursbeitrag von € 350,-- (Lt. & 6 ABS. 1 Z 19 USTG ist die Ausbildung von der UST befreit.) rechtzeitig zum jeweiligen Seminarbeginn überweisen.
    • Bei Nichterscheinen, entschuldigt oder unentschuldigt, übernimmt der Teilnehmer die halbe Kursgebühr (pro Wochenende € 175,--)
    • Für Ihr Tun und Lassen in der Gruppe übernehmen Sie selbst die volle Verantwortung.
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