HOME THERAPIE FORTBILDUNG SPIRITUELLE ORIENTIERUNG MEIN WEG KONTAKT

"Ein Gesternmorgen berührt dich,
  alle Zeiten funkeln!"
Ich bin seit 1972 als Therapeut tätig und war vor mehr als 20 Jahren einer der Ersten, die das Familienstellen in Österreich wagten. Bert Hellinger hatte mich dazu inspiriert. Den provokativen Spaß an der Absurdität unserer Arbeit fand ich mit Frank Farrely. Bei Jeff Zeig, dem Ehepaar Lankton und Ernest Rossi lernte ich die Liebe zu Metaphern und Trancegeschichten nach Milton Erickson kennen. Hans Jörg Meßner vertiefte durch seine weiterentwickelte Form der Primärtherapie meinen Umgang mit frühen Grundstörungen. Matthias Varga v. Kibed und Insa Sparrer führten mich in die vielfältige Grammatik systemischer Strukturaufstellungen ein. Meine jahrelange Arbeit im Rahmen eines Krebsforschungsprojekts, in integrierten Psychiatriemodellen und in meiner Praxis im Raum Wien brachte mich schließlich auf die eigene Spur.
Therapie ist für mich der Versuch, einander persönlich und systemisch zu begreifen, wachzurütteln und liebend zu verändern. Systemisch heißt, wenn zwei oder mehrere in Beziehung kommen, von Geben und Nehmen, von einander Zugehören und sich Trennen, von Ordnung und Chaos. Meine Grundhaltung dabei ist die des therapeutischen oder spirituellen Freundes, der lachend und ernst mit Ihnen durch Höhen und Tiefen geht.
Ich sehe und behandle Aufstellungen heute entwicklungsspezifisch. Sie reifen und wachsen mit uns und durch uns weiter, von frühkindlicher Tiefe zu menschlicher Größe und Höhe. Daraus verdichteten sich mir im Laufe der Jahre besondere Körper-, Primär-, Familien-, Berufs- und Urbildaufstellungen und eine eigene Form der Tiefenprozessarbeit
Vor 40 Jahren, als ich mit meiner psychotherapeutischen Ausbildung begann, war die Zerrissenheit und Unversöhnlichkeit zwischen den Schulen der alten Weisheit und der noch jungen Wissenschaft der Psychologie und Therapie groß. Heute sind die harten Grenzen, auch für therapeutische Schulen untereinander, fließend geworden. mehr