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FORT- und WEITERBILDUNGSGRUPPE
Detailierte Lehrinhalte |
A)
Regressive Therapie (wo komme ich her?)
1. Leb. Jahr
Perinatale Therapie (kurz vor- während- u. nach
der Geburt) •
gezieltes Rebirthing (wo? wann? wie? Gefahren!
wann nicht?) •
Körperbefriedende und im Körper heimisch machende
Techniken •
Archaische Aufstellungsskizzen
2. Leb. Jahr
Narzisstische Heilsymbiose (Wie und wann in die
nachholende Verschmelzung gehen zwischen Mutter und
Kind? Wie und wann herausführen?)
• Strukturaufbau und Stärkung emotional fehlender
Grenzen bei Borderlineattacken
• Schutz finden
• Gesunde Differenzierung im Fühlen.
3. -5. Leb. Jahr
Aufdecken neurotischer Symptomsprachen
• Herausarbeiten der traumatisch verdrängten
Primärgefühle (wie diese zur rechten Person in
zeitgemäße Beziehung bringen?)
• Impuls - Emotion - Bild - Symbol und Begriff
• im Fragealter
• Trotz und Ichstärke
• das Über- oder Elternich
• Abwehrmechanismen und Arten der Gefühle
7. -12. Leb. Jahr
Einführung in die systemische Therapie:
Rekonstruktion und Stellen der Ursprungsfamilie
(Großeltern, Eltern Geschwister etc.)
• Sanftes oder provokatives Erstgespräch?
• Fragen, Bestimmen der Stellvertreter, Aufstellen,
Lösen, Abbrechen
• Skriptanalyse: wie und in welchem Kontext werden
Lieblingsmärchen - Romane - Filme schicksalhaft für
uns? •
Pubertäre Rebellion und Jugendgruppen
• vom Rollen-Ich zum „Reifen" Ich (12. -18. Leb.
Jahr)
B) Progressive
Therapie (wo gehe ich hin?)
Dem Sog des Kleinbleibenwollens widerstehen.
Provokatives Gegensteuern ins Erwachen und
Erwachsenwerden. Sein Tun und Lassen verantworten
und die Folgen tragen. Folgen, oder „voll - gehen“?
Stellen von Gegenwartssystemen:
Systemisches Erwachsenwerden durch Stellen von
Gegenwartssystemen zwischen Mann und Frau, Eltern
und Kind, Ex- u. jetzigem Partner und
außerfamiliären Systemen (wie Religion, Politik,
Beruf).
Stellen von Interkulturellen Systemen:
Wie werden bikulturelle Paar- oder Eltern- Kind-
Beziehungen gestellt? Wie sehr können sie von
traditionell zwingenden Rollen und deren
interkultureller Konfusion in eine neue
postkonventionelle Ichfreiheit kommen, welche weder
abschneidet noch kolonialisiert, sondern, der
Wurzeln innebleibend, diesen langsam entwächst?
Stellen von Sinn- und UR-Bildern:
Aufstellungen, welche über das nur Persönliche und
Familiäre hinausdeuten.
Die in der Midlife-Krise (35.-40. Leb. Jahr)
brennenden Fragen nach Identität (wer bin ich?),
nach existentiellem Sinn (wofür?), kommen hier mit
der Seele in Berührung- dem Lächeln welches um den
Abschied weiß und um den Grund.
Die Fragen der Alten und des Alters, unsere
religiöse- künstlerische- kulturelle Natur, oder
auch die ganz einfache, welche dürstet nach mehr,
sie finden hier über die Methode des Aufstellens
neue Antwort und ein neues gemeinsames
Schaubewußtsein.
C) Miteinander Aufstellen lernen
Wie prägt die Weltanschauung des Leiters die Arbeit?
Welche Haltung nimmt er dabei ein? Was tue ich, wenn
es mir zu steil wird? Meine Verantwortung dem
Klienten gegenüber. Wie gebe ich ihm Schutz vor sich
selber und vor den anderen? Die Verantwortung mir
selbst gegenüber als Leiter. Das Wahrnehmen meiner
Baustellen: Eigentherapie, Supervision. Einführung
in die Elemente, Regeln und in die Kunst des Tuns
und des Wartens beim Aufstellen.
Grundbegriffe der Intervention: Stellungsarbeit,
Prozßarbeit, die horizontale und vertikale
Entwicklungsdimension bei Aufstellungen. Arten der
Gefühle bei Hellinger: Stärkung der Ahnenreihe,
Verschiebungen (einfache, doppelte). Test,
Musterunterbrechung, Rückgaberitual, Arten der
systemischen Wahrnehmung bei M.v. Kibed. Von der „phänomenolog.
Wahrnehmung“ zur „Bewegung der Seele und des
Geistes“. Respektlosen, Aufstellen, Folgen für den
Leiter.
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